Wie viel kann man 2026 in die Säule 3a einzahlen?
Angestellte mit Pensionskasse dürfen 2026 maximal CHF 7'258 in die Säule 3a einzahlen, das sind rund CHF 605 pro Monat. Selbständige ohne Pensionskasse dürfen 20 Prozent des Erwerbseinkommens einzahlen, höchstens CHF 36'288.
Die wichtigsten Zahlen
Rechenbeispiel
| Position | Wert |
|---|---|
| Einzahlung Säule 3a | CHF 7'258 |
| Grenzsteuersatz (Beispiel) | 25 % |
| Steuerersparnis pro Jahr | rund CHF 1'815 |
| Effektive Kosten der Einzahlung | rund CHF 5'443 |
Warum der volle Betrag zählt
Die Säule 3a ist eine der wenigen Möglichkeiten in der Schweiz, das steuerbare Einkommen direkt zu senken. Bei einem Grenzsteuersatz von 25 Prozent spart die Maximaleinzahlung rund CHF 1'815 pro Jahr — die effektiven Kosten liegen also bei etwa CHF 5'443 für CHF 7'258 Vermögensaufbau. Wer nicht ausschöpft, verschenkt diesen Effekt ersatzlos: Nicht genutzte Jahre lassen sich nur eingeschränkt nachholen.
Der Fehler mit der Frist
Massgebend ist nicht der Zahlungsauftrag, sondern die Gutschrift bei der Vorsorgeeinrichtung im Kalenderjahr. Wer am 30. Dezember überweist, riskiert, dass die Einzahlung erst im Januar valutiert und damit für das Vorjahr verloren ist. Sicherer ist ein Dauerauftrag über zwölf Monatsraten — das glättet zusätzlich den Einstiegszeitpunkt bei Wertschriftenlösungen.
Wann die Maximaleinzahlung nicht das Beste ist
Wer keinen Notgroschen hat, sollte diesen zuerst aufbauen — 3a-Geld ist bis fünf Jahre vor dem Rentenalter gebunden. Wer teure Konsumschulden hat, tilgt zuerst: Ein Kleinkredit zu 9 Prozent kostet mehr, als die Steuerersparnis bringt. Und bei sehr tiefem Einkommen mit minimaler Steuerlast ist der Steuereffekt gering — dann ist freies Sparen flexibler.
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- Kann ich verpasste Jahre nachzahlen?
- Seit 2026 ist ein Einkauf für Beitragsjahre ab 2025 möglich, sofern in jenem Jahr ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen bestand und der Beitrag nicht ausgeschöpft wurde. Frühere Jahre sind definitiv verloren.
- Was, wenn ich nur einen Teil des Jahres gearbeitet habe?
- Der Maximalbetrag wird nicht anteilig gekürzt — entscheidend ist, dass im Kalenderjahr überhaupt AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen erzielt wurde.
- Zählt Arbeitslosengeld als Erwerbseinkommen?
- Ja, Taggelder der Arbeitslosenversicherung sind AHV-pflichtig und berechtigen zur 3a-Einzahlung. Wer ausgesteuert ist und kein Einkommen hat, darf hingegen nicht einzahlen.
Grundlagen und Quellen
- BVV 3 Art. 7 — Beitragslimiten Säule 3a — Maximalbeträge für Personen mit und ohne Vorsorgeeinrichtung
- Bundesgesetz über die Nachzahlung in die Säule 3a — Einkauf für Beitragsjahre ab 2025
Redaktionell aufbereitete Information ohne Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Alle Beträge sind Richtwerte für 2026 und können je nach Kanton, Anbieter und persönlicher Situation abweichen. Keine Provisionen, keine bezahlten Platzierungen. Zur Methodik · Fehler melden
Leutrim Miftaraj
Gründer · Innopulse Consulting GmbH
Unternehmer und Finanzbildungs-Enthusiast. Gründer von BudgetHub und dem Budgetwissen-Netzwerk. Ziel: Schweizer Finanzwissen verständlich machen — für alle.
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