Notgroschen Schweiz 2026: So baust du deine finanzielle Reserve auf
Ein Notgroschen ist die wichtigste finanzielle Absicherung überhaupt — bevor du in Aktien oder 3a investierst, brauchst du diese Reserve.
3–6 Monatslöhne
Empfohlene Höhe
9–12 Monatslöhne
Für Selbständige
Sparkonto (nicht investiert)
Aufbewahrung
0.5–1.5% p.a.
Zinsen 2026
Warum ein Notgroschen vor allem anderen?
Ohne Notfallreserve wirst du bei unerwarteten Ausgaben (Zahnarzt, Autoschaden, Jobverlust) gezwungen, Wertschriften zu verkaufen — möglicherweise zu schlechten Kursen. Der Notgroschen verhindert das und gibt dir finanzielle Handlungsfreiheit.
Wie viel ist genug?
Angestellte: 3 Monatsnettolöhne als absolute Untergrenze, 6 als Ziel. Selbständige und Freelancer: 9–12 Monatslöhne, da Einkommensausfall länger dauern kann. Bei CHF 5'000 Nettolohn: Ziel = CHF 15'000–30'000.
Wo aufbewahren?
Sparkonto mit schnellem Zugriff — kein Festgeld, keine Aktien. Gute Optionen 2026: Postfinance E-Konto, Kantonalbank-Sparkonto, Neon Save. Zinsen 0.5–1.5% p.a. sind ok — Rendite ist hier nicht das Ziel.
Schrittweise aufbauen
Spare jeden Monat einen fixen Betrag auf das Sparkonto, bis die Zielgrösse erreicht ist. Danach: nur noch Auffrischung wenn die Reserve genutzt wurde. Der Rest kann investiert werden.
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Soll ich erst Schulden tilgen oder den Notgroschen aufbauen?
Parallel: Mindest-Notgroschen CHF 1'000–2'000 sofort aufbauen, dann Hochzins-Schulden abtragen. Erst danach den vollen Notgroschen aufstocken.
Kann ich den Notgroschen in der Säule 3a halten?
Nein — 3a-Guthaben ist gebunden und nicht frei verfügbar. Der Notgroschen muss sofort und vollständig liquid sein.
Leutrim Miftaraj
Gründer · Innopulse Consulting GmbH
Unternehmer und Finanzbildungs-Enthusiast. Gründer von BudgetHub und dem Budgetwissen-Netzwerk. Ziel: Schweizer Finanzwissen verständlich machen — für alle.
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