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Wie viel Geld braucht man zum Investieren?

Kurz beantwortet

Sinnvoll investieren lässt sich ab rund CHF 100 pro Monat. Der begrenzende Faktor ist nicht das Kapital, sondern das Verhältnis von Transaktionskosten zum Anlagebetrag — bei fixen Courtagen sollten die Kosten pro Kauf 1 Prozent des Betrags nicht überschreiten.

Kategorie: Anlegen·Zuletzt geprüft: ·Autor: Leutrim Miftaraj
Keine Werbung🇨🇭Schweiz-spezifisch📅Stand 2026🔍Quellenbasiert

Die wichtigsten Zahlen

ab CHF 100/Monat
Sinnvoller Mindestbetrag
max. 1 % pro Transaktion
Kostenrichtwert
quartalsweise statt monatlich kaufen
Bei fixen Courtagen
Regelmässigkeit, nicht Höhe
Entscheidender Faktor

Warum Kosten die eigentliche Hürde sind

Bei einer fixen Mindestcourtage von CHF 20 pro Kauf frisst eine monatliche Rate von CHF 100 gleich zwanzig Prozent — das ist eine Rendite, die kein Markt aufholt. Zwei Auswege: ein Anbieter mit prozentualer oder sehr tiefer Gebühr, oder seltenere, dafür grössere Käufe. Wer quartalsweise CHF 300 statt monatlich CHF 100 kauft, drittelt die Kostenquote sofort.

Die Reihenfolge vor dem Betrag

Wichtiger als die Höhe ist, dass Notgroschen und Schuldenfreiheit stehen und die Rate dauerhaft tragbar ist. Eine Rate von CHF 100, die zwanzig Jahre läuft, schlägt CHF 500, die nach acht Monaten gestoppt werden. Deshalb wird die Rate aus dem Budget abgeleitet, nicht aus dem Wunsch — und bei jeder Lohnerhöhung angehoben.

Einmalbeträge richtig einsetzen

Bei einem grösseren Betrag aus Bonus, Erbschaft oder Verkauf stellt sich die Frage nach dem Zeitpunkt. Rechnerisch spricht mehr für den sofortigen vollständigen Einstieg, weil Märkte langfristig überwiegend steigen. Psychologisch ist die Verteilung über sechs bis zwölf Monate für viele leichter durchzuhalten — und Durchhalten ist der Faktor, der am Ende zählt.

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Häufige Rückfragen

Lohnt sich ein Sparplan bei kleinen Beträgen?
Ja, sofern der Anbieter keine hohen Fixkosten pro Ausführung verlangt. Genau dieser Punkt gehört vor der Depoteröffnung geprüft.
Sind Bruchteile von ETF möglich?
Bei einigen Anbietern ja, was kleine Raten deutlich praktikabler macht. Bei klassischen Depots muss oft ein ganzer Anteil gekauft werden.
Was ist mit Vorsorgelösungen?
Wertschriftenlösungen in der Säule 3a sind für viele der effizienteste Einstieg, weil der Steuerabzug hinzukommt und Mindestbeträge tief sind. Das Geld ist dafür gebunden.

Grundlagen und Quellen

  • FINMA — Kosten- und TransparenzvorgabenOffenlegungspflichten der Anbieter zu Gebühren
  • ESTV — Kapitalgewinne im PrivatvermögenGrundsätzliche Steuerfreiheit privater Kapitalgewinne

Redaktionell aufbereitete Information ohne Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Alle Beträge sind Richtwerte für 2026 und können je nach Kanton, Anbieter und persönlicher Situation abweichen. Keine Provisionen, keine bezahlten Platzierungen. Zur Methodik · Fehler melden

LM

Leutrim Miftaraj

Gründer · Innopulse Consulting GmbH

Unternehmer und Finanzbildungs-Enthusiast. Gründer von BudgetHub und dem Budgetwissen-Netzwerk. Ziel: Schweizer Finanzwissen verständlich machen — für alle.

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