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3-Monatslöhne-Auto-Regel

Die Regel in einem Satz

Eine verbreitete Faustregel: Ein Auto sollte höchstens rund drei Netto-Monatslöhne kosten (manche setzen die Grenze bei der Hälfte eines Jahres-Nettolohns). Bei CHF 6'000 netto also maximal CHF 18'000. So bindet man nicht zu viel Vermögen in einem schnell an Wert verlierenden Gegenstand.

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📐 Die Regel: Auto ≤ 3 Netto-Monatslöhne

~3 Netto-Monatslöhne
Obergrenze
max. CHF 18'000
Bei CHF 6'000 netto
Auto verliert schnell an Wert
Grund
bar zahlen, nicht leasen
Ergänzung

Rechenbeispiel

PositionWert
Netto-Monatslohn (Beispiel)CHF 6'000
3-Monatslöhne-GrenzeCHF 18'000
Empfehlungbar oder gebraucht
Warnsignalteures Leasing über der Grenze

Warum die Regel funktioniert

Ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand, der ab dem Kauf kontinuierlich an Wert verliert — anders als eine Investition. Wer zu viel Geld in ein Fahrzeug bindet, legt einen grossen Teil seines Vermögens in etwas an, das sicher schrumpft. Die 3-Monatslöhne-Regel zieht eine vernünftige Obergrenze, die verhindert, dass das Auto das Budget dominiert oder auf teuren Kredit gekauft wird. Sie zwingt zu einer realistischen Einschätzung: Braucht es wirklich das teure Neufahrzeug, oder tut es ein günstigeres, gebrauchtes Auto? Kombiniert mit dem Grundsatz, das Auto bar zu kaufen (kein teures Leasing), schützt die Regel vor einer der häufigsten Vermögensfallen.

Wo die Regel bricht

Die Regel ist eine grobe Orientierung und passt nicht für jede Situation. Wer beruflich stark aufs Auto angewiesen ist oder in einer schlecht erschlossenen Region wohnt, für den kann ein zuverlässigeres (und teureres) Fahrzeug gerechtfertigt sein. Umgekehrt sollten Gutverdienende die Regel nicht als Freibrief für ein Auto zum Dreifachen eines Monatslohns sehen — auch bei hohem Einkommen bleibt ein Auto ein Wertverlust-Objekt. Für viele in gut erschlossenen Gebieten ist zudem die grundsätzliche Frage sinnvoll, ob es überhaupt ein (eigenes) Auto braucht, oder ob ÖV plus Carsharing günstiger und praktischer sind. Die Regel setzt eine Obergrenze, ersetzt aber nicht die Grundsatzfrage nach dem Bedarf.

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Häufige Fragen

Wie viel darf ein Auto kosten?

Als Faustregel höchstens rund drei Netto-Monatslöhne — bei CHF 6'000 netto also maximal CHF 18'000. So bindet man nicht zu viel Vermögen in einem schnell an Wert verlierenden Gegenstand.

Soll ich das Auto bar kaufen oder leasen?

Nach Möglichkeit bar (oder gebraucht), nicht über teures Leasing oder Kredit. Wer ein Auto finanzieren muss, das über der 3-Monatslöhne-Grenze liegt, kauft meist zu teuer.

Gilt die Regel auch für Gutverdiener?

Als Orientierung ja — auch bei hohem Einkommen bleibt ein Auto ein Wertverlust-Objekt. Die Regel ist kein Freibrief nach oben, sondern eine Erinnerung, nicht zu viel Vermögen im Auto zu binden.

LM

Leutrim Miftaraj

Gründer · Innopulse Consulting GmbH

Unternehmer und Finanzbildungs-Enthusiast. Gründer von BudgetHub und dem Budgetwissen-Netzwerk. Ziel: Schweizer Finanzwissen verständlich machen — für alle.

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