Cost-Average-Regel (Sparplan)
Cost Averaging (Durchschnittskosteneffekt): Investiere einen festen Betrag in regelmässigen Abständen (z. B. monatlich) statt eine grosse Summe auf einmal — so kaufst du automatisch bei tiefen Kursen mehr und bei hohen weniger Anteile. Das reduziert das Risiko, zum falschen Zeitpunkt einzusteigen.
📐 Die Regel: Fester Betrag, regelmässig investiert
Rechenbeispiel
| Position | Wert |
|---|---|
| Monatlicher Sparplan (Beispiel) | CHF 500 |
| Bei hohem Kurs | weniger Anteile |
| Bei tiefem Kurs | mehr Anteile |
| Ergebnis | geglätteter Durchschnittspreis |
Warum die Regel funktioniert
Niemand kann den Markt zuverlässig timen — den perfekten Einstiegszeitpunkt zu treffen ist Glückssache. Cost Averaging umgeht dieses Problem: Wer einen festen Betrag regelmässig investiert, kauft bei hohen Kursen automatisch weniger und bei tiefen mehr Anteile. Über die Zeit ergibt sich ein geglätteter Durchschnittspreis, und das Risiko, ausgerechnet zum Höchststand die ganze Summe zu investieren, entfällt. Für den langfristigen Vermögensaufbau mit ETF-Sparplänen ist das ideal: Man investiert diszipliniert und automatisch, unabhängig von Marktstimmung und Nachrichten, und muss keine Kaufentscheidungen treffen. Das nimmt Emotion und Timing-Stress aus dem Investieren.
Wo die Regel bricht
Cost Averaging ist kein Renditewunder, sondern ein Risikomanagement-Werkzeug. Über sehr lange Zeiträume und in überwiegend steigenden Märkten hätte das sofortige Investieren einer grossen Summe (Einmalanlage) im Durchschnitt sogar leicht höhere Renditen gebracht, weil das Geld früher investiert war. Wer also eine grosse Summe zur Verfügung hat und das Risiko tragen kann, fährt statistisch mit der Einmalanlage oft etwas besser — Cost Averaging reduziert dann vor allem das Bedauern, falls der Markt kurz nach dem Einstieg fällt. Für den laufenden Aufbau aus dem monatlichen Einkommen ist Cost Averaging aber ohnehin die natürliche und richtige Methode, weil man das Geld ja monatlich zur Verfügung hat.
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Was ist der Cost-Average-Effekt?
Man investiert einen festen Betrag in regelmässigen Abständen statt alles auf einmal. So kauft man bei tiefen Kursen mehr und bei hohen weniger Anteile — der Durchschnittspreis glättet sich und das Timing-Risiko sinkt.
Ist Cost Averaging besser als eine Einmalanlage?
Nicht renditemässig: Über lange, steigende Zeiträume bringt die Einmalanlage im Schnitt leicht mehr, weil das Geld früher investiert ist. Cost Averaging reduziert aber das Timing-Risiko und die Reue bei einem Einbruch nach dem Einstieg.
Für wen eignet sich Cost Averaging?
Ideal für den laufenden Vermögensaufbau aus dem monatlichen Einkommen (ETF-Sparplan) — man investiert diszipliniert und automatisch, ohne den Markt timen zu müssen.
Leutrim Miftaraj
Gründer · Innopulse Consulting GmbH
Unternehmer und Finanzbildungs-Enthusiast. Gründer von BudgetHub und dem Budgetwissen-Netzwerk. Ziel: Schweizer Finanzwissen verständlich machen — für alle.
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