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Wie hoch wird meine AHV-Rente?

Kurz beantwortet

Die AHV-Altersrente liegt 2026 zwischen CHF 1'260 und CHF 2'520 pro Monat für Einzelpersonen; Ehepaare erhalten zusammen höchstens 150 Prozent der Maximalrente, also CHF 3'780. Die Höhe hängt von den Beitragsjahren und dem durchschnittlichen Jahreseinkommen ab.

Kategorie: Vorsorge·Zuletzt geprüft: ·Autor: Leutrim Miftaraj
Keine Werbung🇨🇭Schweiz-spezifisch📅Stand 2026🔍Quellenbasiert

Die wichtigsten Zahlen

CHF 1'260/Monat
Minimalrente (Vollrente)
CHF 2'520/Monat
Maximalrente
CHF 3'780/Monat
Ehepaar-Plafond
44 Jahre
Volle Beitragsdauer

Die zwei Grössen, die alles bestimmen

Erstens die Beitragsdauer: Für eine Vollrente braucht es eine lückenlose Beitragszeit ab dem 21. Altersjahr, in der Regel 44 Jahre. Jedes fehlende Jahr kürzt die Rente um rund 2,3 Prozent. Zweitens das durchschnittliche aufgewertete Jahreseinkommen inklusive Erziehungs- und Betreuungsgutschriften. Erst ab einem Durchschnittseinkommen von rund CHF 90'720 wird die Maximalrente erreicht — darüber hinaus bringt mehr Einkommen keine höhere AHV.

Der Kontoauszug ist kostenlos und wichtig

Jede Person kann bei der Ausgleichskasse einen Auszug aus dem individuellen Konto verlangen — kostenlos und ohne Begründung. Er zeigt jedes Beitragsjahr einzeln und deckt Lücken auf, etwa aus Auslandaufenthalten, Studienzeiten oder nicht abgerechneten Anstellungen. Lücken lassen sich nur innerhalb von fünf Jahren nachzahlen; wer erst mit sechzig prüft, kann fast nichts mehr korrigieren.

Warum die AHV allein nicht reicht

Das Verfassungsziel des Dreisäulensystems ist die Fortführung der gewohnten Lebenshaltung mit rund 60 Prozent des letzten Lohnes aus erster und zweiter Säule zusammen. Die AHV allein deckt bei mittleren Einkommen deutlich weniger ab, bei hohen Einkommen wegen des Plafonds noch weniger. Die Lücke schliessen Pensionskasse und Säule 3a — deren Höhe kennst du aus dem Vorsorgeausweis.

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Häufige Rückfragen

Wie prüfe ich meine Beitragslücken?
Mit dem Auszug aus dem individuellen Konto bei der zuständigen Ausgleichskasse. Er ist kostenlos, und die Prüfung lohnt sich spätestens ab vierzig, weil Nachzahlungen nur fünf Jahre rückwirkend möglich sind.
Was kostet ein fehlendes Beitragsjahr?
Rund 2,3 Prozent der Rente, dauerhaft und lebenslang. Bei einer Maximalrente sind das etwa CHF 58 pro Monat, über zwanzig Rentenjahre also ein fünfstelliger Betrag.
Erhöhen Erziehungsjahre die Rente?
Ja. Für Jahre mit Kindern unter sechzehn werden Erziehungsgutschriften angerechnet, die das massgebende Durchschnittseinkommen erhöhen. Bei Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger gilt eine entsprechende Betreuungsgutschrift.

Grundlagen und Quellen

  • AHVG und AHVV — RentenberechnungSkala 44, Minimal- und Maximalrente
  • BSV — Rentenanpassung 2026Aktuelle Rentenbeträge und Plafonierung für Ehepaare

Redaktionell aufbereitete Information ohne Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Alle Beträge sind Richtwerte für 2026 und können je nach Kanton, Anbieter und persönlicher Situation abweichen. Keine Provisionen, keine bezahlten Platzierungen. Zur Methodik · Fehler melden

LM

Leutrim Miftaraj

Gründer · Innopulse Consulting GmbH

Unternehmer und Finanzbildungs-Enthusiast. Gründer von BudgetHub und dem Budgetwissen-Netzwerk. Ziel: Schweizer Finanzwissen verständlich machen — für alle.

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